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Mykotoxinbekämpfung: Bewahrung der Milchleistung mit B.I.O.Tox® Activ8

Veröffentlicht am: January 29, 2025
Autor: Biochem Team
Zeit: 6 min read
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Mykotoxine sind natürlich vorkommende toxische Sekundärmetaboliten, die von Pilzen (Schimmelpilzen) produziert werden. Sie können eine Vielzahl schädlicher Wirkungen haben, darunter Leber- und Nierentoxizität, Wirkungen auf das zentrale Nervensystem und östrogene Wirkungen, um nur einige zu nennen. Mykotoxine können eine Vielzahl von Futtermittelrohstoffen kontaminieren. Dies beeinträchtigt das Wohlergehen der Tiere, führt zu Leistungseinbußen und gefährdet die Nachhaltigkeit und Rentabilität der gesamten Wertschöpfungskette. Zu den industriell relevanten Mykotoxinen gehören Aflatoxine, Zearalenon, Trichothecene, Fumonisine, Ochratoxin A und Mutterkornalkaloide.

Versteckte Gefahren in Silagen: Mykotoxinbelastung entdeckt

Mykotoxine kommen in einer Reihe von Futtermitteln vor, darunter Kraftfutter, Grünfutter, Heu und Silage. Eine Studie über das weltweite Vorkommen von Mykotoxinen ergab, dass 81 % der in Amerika, Europa und Asien entnommenen Futtermittelproben mindestens ein Mykotoxin enthielten.

Aus einer Literaturrecherche geht hervor, dass Silage, ein wichtiger Bestandteil der Ration von Hochleistungskühen, einen erheblichen Beitrag zur Gesamtmenge der von Kühen aufgenommenen Mykotoxine leisten kann. In einer Studie über siliertes Futter in 24 niederländischen Betrieben war Silage für eine etwa dreimal höhere Mykotoxinaufnahme bei Milchkühen verantwortlich als andere Futterbestandteile.

DON in der Milchviehhaltung: Der stille Saboteur der Herdengesundheit

Deoxynivalenol (DON) ist ein von Fusarienpilzen produziertes Mykotoxin, das häufig in Futtermitteln nachgewiesen wird. Es wird auch als Vomitoxin bezeichnet, da es bei Schweinen und Hunden zu Erbrechen führt. Unter den Nutztierarten scheinen Wiederkäuer aufgrund des mikrobiellen Abbaus im Pansen weniger empfindlich gegenüber den Auswirkungen von DON zu sein.

Zusätzliche Stoffwechselbelastungen für die Pansenmikroben, wie energiedichtes Futter, eine verkürzte Pansenpassage, ein verminderter pH-Wert oder hohe DON-Gehalte in der Ration, können jedoch die Entgiftungskapazität des Pansenmikrobioms von Hochleistungskühen einschränken. Unter diesen Bedingungen kann die DON-Belastung zu vergleichbaren Problemen wie bei Monogastriern führen.

Über den Einfluss von (DON) auf die Gesundheits- und Leistungsparameter von Hochleistungskühen ist bereits viel berichtet worden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass DON die Zusammensetzung des Pansenmikrobioms verändert, den Pansenstoffwechsel von ungesättigten Fettsäuren und Aminosäuren beeinträchtigt und das Risiko von oxidativem Stress, Entzündungen und einer verminderter Immunreaktion bei Hochleistungskühen erhöht, was zu einer Vielzahl von Symptomen wie verminderter Milchleistung, veränderter Milchqualität oder vermehrten Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten führt (Abbildung 1).

Abbildung 1: Auswirkungen der DON-Exposition auf die Gesundheit und Produktivität von HochleistungskühenAbbildung 1: Auswirkungen der DON-Exposition auf die Gesundheit und Produktivität von Hochleistungskühen.

Eine Untersuchung von Futtermittelproben ergab, dass DON mit einer Prävalenz von 59 % eine häufige Bedrohung für den Viehbestand darstellt. Eine weitere Studie über das Vorkommen von Mykotoxinen in siliertem Futter in den Niederlanden ergab, dass Mais- und Weizensilage die Hauptquellen für DON in Milchkuhrationen sind. Eine mehrjährige Mykotoxinstudie in Polen ergab, dass DON in 86% von 143 Maissilageproben präsent war.

Diese Studien zeigen unter anderem, dass DON eines der am häufigsten nachgewiesenen Mykotoxine sowohl in Futtermitteln als auch in Silage ist. Strategien zur Vermeidung einer erhöhten Aufnahme von DON sind daher für die Tiergesundheit und die Wirtschaftlichkeit der Betriebe von entscheidender Bedeutung.

Umfassendes Mykotoxinmanagement: Mehr als einfache Lösungen

Für eine wirksame Kontrolle von Mykotoxinen ist ein umfassendes Mykotoxinmanagement erforderlich. Dazu gehören landwirtschaftliche Maßnahmen, die vor, während und nach der Ernte beachtet werden sollten. Toxinbinder sind ein weiterer Bestandteil einer umfassenden Strategie zur Kontrolle von Toxinen. Toxinbinder sind Futtermittelzusatzstoffe, die dazu beitragen können, die Bioverfügbarkeit von Mykotoxinen deutlich zu reduzieren. Sie wirken, indem sie Mykotoxine irreversibel binden, so dass diese mit dem Kot ausgeschieden werden können. So einfach das Konzept ist, so komplex ist es in der Praxis.

Zum einen unterscheiden sich die verschiedenen Mykotoxine erheblich in ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften, und ein gutes Bindemittel muss diverse Kriterien erfüllen, um möglichst effektiv zu sein. Darüber hinaus muss das Bindemittel diese Eigenschaften auch bei stark schwankenden pH-Werten im Magen-Darm-Trakt beibehalten, die ebenfalls einen Einfluss auf die Oberflächenstruktur des Toxinbinders haben können. Im Wesentlichen wird eine Bindungskomponente angestrebt, die alle relevanten Mykotoxine im Darmtrakt bei allen pH-Werten stabil bindet.

Erfolgsgeschichte aus dem Feldversuch: B.I.O.Tox® Activ8 steigert die Leistung von Milchkühen

In einem Feldversuch auf einem deutschen Milchviehbetrieb mit ca. 1.180 laktierenden Kühen wurde die Wirksamkeit der Zugabe eines Toxinbinders zur TMR getestet. Die Produktionsdaten des Betriebes zeigten ab dem Frühjahr einen deutlich negativen Trend und erreichten im Juni einen Tiefpunkt. In der Milch und in der TMR wurden Mykotoxine nachgewiesen. Daher wurde den laktierenden Kühen über einen Zeitraum von zwei Monaten ein Toxinbinder (B.I.O.Tox® Activ8) in die Ration gegeben und die Mykotoxinwerte in der Milch, die Leistung und die Gesundheitsparameter überwacht.

Der Versuch wurde in einem On-Off-Design vom 8. Juli bis 10. September durchgeführt. Die laktierenden Kühe erhielten eine ihrem Laktationsstadium entsprechende Ration (Starter- oder Hochleistungskuh) mit B.I.O.Tox® Activ8 (20 g/Kopf/Tag in der Startergruppe und 25 g/Kopf/Tag in der Hochleistungskuhgruppe) über eine Vormischung für die TMR.

Die TMR wurde vor Beginn und am Ende des Versuchs auf Mykotoxine untersucht. Die Analyse ergab das Vorhandensein von DON und Zearalenon (ZEA), was auf eine kontinuierliche natürliche Kontamination mit diesen beiden Mykotoxinen während des Versuchszeitraums hinweist (Abbildung 2A, B).

Abbildung 2: DON- und ZEA-Belastung der TMR vor Versuchsbeginn und am Ende des VersuchsAbbildung 2: DON- und ZEA-Belastung der TMR vor Versuchsbeginn und am Ende des Versuchs.

In den Milchproben wurde vor Versuchsbeginn ein DON-Gehalt von 70 µg/L festgestellt. Die Zugabe von B.I.O.Tox® Activ8 zur Ration führte am Ende des Versuches zu einer signifikanten Reduktion des DON-Gehaltes in der Milch (70 µg/L auf 17,3 µg/L; Abbildung 3). Die signifikante Reduktion der DON-Derivate in der Milch bei konstanter Mykotoxinkontamination in der TMR unterstreicht die Wirksamkeit von B.I.O.Tox® Activ8 bei der Reduktion der Bioverfügbarkeit von DON.

Abbildung 3: DON-Gehalt in der Milch vor Versuchsbeginn und nach VersuchsendeAbbildung 3: DON-Gehalt in der Milch vor Versuchsbeginn und nach Versuchsende.

Die Milchleistung war im Juni (vor Versuchsbeginn) um 12,9 % niedriger als im vorangegangenen Neunmonatsmittel (Abbildung 4A). Außerdem war der Fettgehalt der Tankmilch im Juni im Vergleich zum Vormonat deutlich gesunken (Abbildung 4B). Am Ende des Versuches war die Milchleistung im Vergleich zum Juni um 8 % gestiegen und der Milchfettgehalt in der Tankmilch hatte sich deutlich erhöht und lag nun über dem Niveau vor Versuchsbeginn (Abbildung 4B).

Abbildung 4: Durchschnittliche amtliche Melkleistung vor und während des Versuchs (A)Abbildung 4: Durchschnittliche amtliche Melkleistung vor und während des Versuchs (A), prozentualer Fettgehalt der Tankmilch in den zwei Monaten vor dem Versuch und während des Versuchs (B).

Außerdem waren die somatischen Zellzahlen im Juni im Vergleich zum vorherigen Neunmonatsdurchschnitt von 328 (x 1000/ml) auf 475 (x 1000/ml) gestiegen. Nach Zugabe von B.I.O.Tox® Activ8 während des Versuchszeitraums sanken die somatischen Zellzahlen im September auf einen Wert nahe dem Ausgangswert von 390 (x 1000/ml) (Daten nicht gezeigt). Messungen der Leberenzyme im Blutserum zeigten eine verbesserte Lebergesundheit am Ende der Studie (Daten nicht gezeigt).

B.I.O.Tox® Activ8: Ihre ganzheitliche Lösung für die Kontrolle über Mykotoxine

B.I.O.Tox® Activ8 ist aufgrund seiner hervorragenden Bindungseigenschaften hochwirksam gegen alle wichtigen Mykotoxine, einschließlich Aflatoxine, Ochratoxine, Zearalenon, T-2/HT2-Toxin, DON und Fumonisine. B.I.O.Tox® Activ8 ist jedoch nicht nur ein Mykotoxinbinder, sondern enthält auch natürliche Entgiftungsstoffe, die die antioxidativen und entgiftenden Prozesse der Leber unterstützen. B.I.O.Tox® Activ8 hilft, die durch Mykotoxine verursachten Schäden zu verhindern oder ihnen entgegenzuwirken und verbessert die allgemeine Leistungsfähigkeit.

B.I.O. Tox® Activ8 ist eine zuverlässige und wissenschaftlich fundierte Lösung für Mykotoxinbelastungen in Futtermitteln. Die Kombination aus hervorragendem Bindungsvermögen und natürlichen Entgiftungsstoffen macht es zu einer ganzheitlichen Lösung zur Verbesserung der Gesundheit und Leistung von Tieren und zum Schutz der menschlichen Gesundheit.

B.I.O.Tox® Activ8 ist Ihre Lösung für eine schnelle und effiziente Kontrolle über Mykotoxine!

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